Wärmepumpentrockner Test 2015

Wärmepumpentrockner im Test 2015

Wir haben für Sie im Wärmepumpentrockner Test 2015 fünf Geräte näher untersucht und konnten uns dabei von deren Vorzügen absolut überzeugen. Beginnen wir mit unserem Testsieger, dem

1. Platz Siemens WT46W564

Test des Siemens WäschetrocknersSiemens WT46W564: Dieser Wärmepumpentrockner von Siemens ist mit einem Fassungsvermögen von 7 kg etwas kleiner als der große Bruder und Testsieger, auch er zeichnet sich durch die hohe Energieeffizienzklasse A++ aus und kann mit Spezialprogrammen wie Wolle finish, Outdoor, Mix, Super 40, Blusen/Hemden und Zeitprogrammen warm/kalt punkten, außerdem liefert er einen Knitterschutz über 120 Minuten, touchControl-Tasten und einen SelfCleaning Condenser. AutoDry sind feuchtegesteuerte Trocknungsprogramme mit besonders hoher Effizienz.

Zum Test des Siemens WT46W564 Wärmepumpentrockner

2. Platz Siemens iQ800 WT47Y701

Siemens Wäschetrockner im TestSiemens iQ800 WT47Y701: Dieser Sieger im Wärmepumpentrockner Test 2015 weist die Energieeffizienzklasse A++ auf und verbraucht bei einem Fassungsvermögen von 8 kg Wäsche nur 232 kWh Strom pro Jahr (gemessen und gewichtet in 160 Zyklen). Das schicke, weiße Gerät bringt außerdem einen selbstreinigenden Kondensator und das softDry Trommelsystem sowie Programmoptionen wie EcoPlus mit: Dieser Wärmepumpentrockner von Siemens wurde nicht umsonst unser Testsieger, denn er trocknet effizient, schonend und höchst komfortabel, da die Frauen und Kinder nicht mehr die Flusen aus dem Kondensator klauben müssen. Kaufen Sie jetzt.

3. Platz Bosch WTY87701

Bosch Wäschetrockner im TestBosch WTY87701: Den Wärmepumpentrockner für 8 kg hat Bosch in seinem bekannten und allseits begehrten, weil unglaublich geräusch- und vibrationsarmen antiVibration-Design konstruiert, das über die Gehäusekonstruktion funktioniert. Auch hier finden wir eine Energieeffizienz von A++ und einen selbstreinigenden Kondensator vor, zudem bringt der Bosch Wärmepumpentrockner ein Sensitive Drying System über die große Edelstahltrommel und deren Mitnehmer im Softdesign, eine Trommelinnenbeleuchtung, natürlich eine Kindersicherung und ein Signal am Programmende mit.

4. Platz Beko DPU 7340 X

Beko-DPU-7340-XDer sehr preisgünstige Wärmepumpentrockner von Beko kann die Energieeffizienzklasse A bei einem Fassungsvermögen von 7 kg vorweisen, für einen Durchgang verbraucht er 2.15 kWh Strom. Zu den Programmen gehören Super Express 45 und Jeans, Hemden und Express. Das weiße, unterbaufähige Gerät ist mit einer Edelstahltrommel und dem Kondensatbehälter vorn in der Blende ausgestattet, was den direkten Kondenswasserablauf ermöglicht. Die Kondensationseffizienzklasse B hinterlässt eine Restfeuchte von 89 %.

5. Platz Blomberg TKF 7451W50

Blomberg TKF 7451W50 TestDer Blomberg-Trockner mit der Energieeffizienz A+ ist mit einem jährlichen Energieverbrauch 265 kWh (1.68 kWh pro Durchgang) bei einem Fassungsvermögen von 7 kg Wäsche ausgewiesen, zu den Ausstattungsmerkmalen gehören die Trommelinnenbeleuchtung der Edelstahltrommel sowie ein großes und bedienfreundliches Display. Auch dieser Wärmepumpentrockner konnte im Test 2015 mit Knitterschutz, Startzeitvorwahl und Restzeitanzeige, der Kindersicherung und diversen Warnanzeigen für Sieb reinigen oder Behälter leeren überzeugen. Wir können für diesen Wärmepumpentrockner eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Der Wärmepumpentrockner Test 2015 zeigt deutlich auf, dass sich diese Geräte bei allmählich sinkenden Preisen immer mehr lohnen und damit auch durchsetzen. Wärmepumpentrockner sind Kondensationstrockner, die nach dem Prinzip der Wärmepumpe arbeiten, also die Motorabwärme effizient zum Aufheizen der in den Trockner eingeleiteten Luft nutzen. Auch sind sie bauartlich absolut auf Effizienz getrimmt und ermöglichen damit sehr hohe Energieeinsparungen gegenüber den herkömmlichen Kondensationstrocknern, was sich erneut im Wärmepumpentrockner Test 2015 gezeigt hat. Die Geräte, die bislang noch teurer als normale Kondensationstrockner angeboten werden, weisen gleichzeitig die jeweils neuesten Innovationen im Trocknerbereich auf. Hersteller und viele Kunden gehen davon aus, dass dem Wärmepumpentrockner angesichts steigender Energiepreise die Zukunft gehört. In diese Geräte fließen also alle jüngsten Entwicklungen zuerst ein.

Vorteile von Wärmepumpentrocknern

Die Wärmepumpentrockner sparen in günstigen Fällen gegenüber herkömmlichen Kondensationstrocknern zwischen 20 bis 40 Prozent Strom ein, die etwas höheren Anschaffungskosten amortisieren sich daher in wenigen Jahren vollständig über den geringeren Stromverbrauch. Wie schnell das geht, hängt von der Trocknernutzung in der Familie ab, es können zwischen vier bis sieben Jahre bei den im Jahr 2015 anzutreffenden Strompreisen sein. Diese Strompreise werden jedoch voraussichtlich steigen, sodass aktuell bei einer Anschaffung und absehbar intensiver Nutzung des Trockners durchaus zum Wärmepumpentrockner zu raten ist. Die Energieersparnis ist es nicht allein: Wie schon vorn erwähnt stecken die Hersteller die meiste Entwicklungsarbeit jeweils in die jüngsten und innovativsten Technologien, was sich sehr deutlich im Komfort niederschlagen kann. Ein Beispiel hierfür liefert der SelfCleaning Condenser, also der selbstreinigende Kondensator bei Geräten etwa von Bosch und Siemens, der bei den Kondenstrocknern dieser Hersteller meist nicht eingebaut wird. Die Kunden erhalten also für den Mehrpreis eines Wärmepumpentrockners auch ein Mehr an Bedienkomfort oder auch schonender Wäschebehandlung, Knitterschutz und weiteren Details.

Worauf achten beim Kauf eines Wärmepumpentrockners?

Die hohen Vorzüge des Wärmepumpentrockners entfalten sich bei richtiger Nutzung oder – umgekehrt betrachtet – der Anschaffung nach der angedachten Nutzung. Wärmepumpentrockner lohnen sich fraglos für Familien, die das Gerät unbedingt brauchen und auch intensiv einsetzen werden, weil sie gar nicht die Möglichkeit haben, die viele Wäsche in angemessen kurzer Zeit an der Luft zu trocknen. Daher spielt die Betrachtung des Stromverbrauchs, der Ersparnis gegenüber anderen Trocknern und den gegenüberstehenden Anschaffungskosten eine große Rolle. (Hier geht es zum Wäschetrockner Test) Aber auch andere Details wie die Steuerung, die Programmvielfalt oder der Komfort sind wichtig. Auf folgende Merkmale sollten Käufer achten:

  • Stromverbrauch: Hier gilt es wirklich nachzurechnen. Ein Beko-Gerät ist etwas günstiger in der Anschaffung, aber auch etwas weniger energieeffizient. Welches Wäscheaufkommen wird voraussichtlich jährlich in den Trockner gesteckt? Wie oft läuft also der Trockner? Wann amortisieren sich höhere Anschaffungskosten allein durch die Stromeinsparungen? Nutzer sollten bei dieser Rechnung von leicht steigenden Energiepreisen – am besten um fünf Prozent jährlich – ausgehen. Wer in der Anschaffung zu sehr spart, ärgert sich vielleicht schon nach drei bis vier Jahren darüber.
  • Steuerung: Die Trockner können zeitgesteuert arbeiten, sehr moderne und hochwertige Geräte bringen auch eine Feuchtesteuerung mit. Das kann am Ende effizienter sein, wobei das übrigens von der Trocknungseffizienz der Waschmaschine abhängt. Auch die Art der Wäsche ist hier zu bedenken, was gleichzeitig auf Programmdetails wie den
  • Knitterschutz verweist. Wer wirklich empfindliche Wäsche in den Trockner steckt, benötigt dieses Ausstattungsmerkmal.
  • Bedienkomfort: Ganz sicher schätzen Nutzer den Komfort unterschiedlich hoch ein, doch zu viel Bedienkomfort kann es eigentlich kaum geben. Wenn kein SelfCleaning Condenser vorhanden ist, sollte der Kondensatbehälter wenigstens sehr leicht zugänglich sein. Wer wirklich hohen Komfort wünscht, setzt jedoch auf den selbstreinigenden Kondensator. Zum Komfort gehört auch die große Einfüllöffnung, während eine Trommelinnenbeleuchtung den Kindern zwar Spaß macht, aber nicht als unverzichtbar gilt.
  • Programmoptionen: Je mehr unterschiedliche Programme ein Wärmepumpentrockner mitbringt, desto besser ist das für ein differenziertes Wäscheaufkommen.

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