Waschmaschinenschrank sinnvoll?

Ein Waschmaschinenschrank oder auch ein Untergestell kann eine sehr sinnvolle Ergänzung zur Waschmaschine sein. Diese wird in den Schrank integriert, der viele Utensilien für das Waschen aufnimmt und außerdem rein optisch das gesamte Ensemble sehr aufwertet. Das verschönt das Bad beziehungsweise den Raum, in dem die Waschmaschine steht, außerdem erleichtert es den Nutzern sehr das Hantieren.Waschmaschinenschrank Beispiel

Beispiele für einen Waschmaschinenschrank

In einen Waschmaschinenschrank stellen die Nutzer die Waschmaschine halb hinein, in der Regel bringt er dann noch zusätzliche Fächer beziehungsweise mindestens ein oberes Schrankteil mit. Auf Amazon sind verschiedene Waschmaschinenschränke zu besichtigen, etwas das Modell Olbia von FMD Möbel, ein Überbau-Waschmaschinenschrank mit den Maßen 190 x 64 x 26 cm, dessen Melaminharzbeschichtung für eine hohe Kratzfestigkeit sorgt. Dieses Schmuckstück wird zum echten Eyecatcher im Bad, denn diese Raumsparvariante ist elegant, pflegeleicht, hat zwei Türen und zwei offene Ablagefächer und wäre neben der Waschmaschine auch für das WC geeignet. Es gibt daneben viel kleinere Unterbausockel für eine Waschmaschine, in die beispielsweise ein Wäschekorb passt (60 x 50 x 30 cm).

Mit diesen Sockeln steht die Waschmaschine höher und lässt sich dabei leichter befüllten (natürlich nur Frontlader), außerdem wird Platz genutzt, der sonst über der Maschine frei wäre und zu nichts dienen könnte. Ein weiterer Effekt von Waschmaschinenschränken und Unterbausockeln ist die Entkoppelung der Maschine vom Boden, denn diese Möbelstücke nehmen Schwingungen auf und reduzieren daher die Schall- und Schwingungsbelastung einer Waschmaschine.

Da moderne Waschmaschinen auch beim Schleudern eigentlich sehr leise sind, stellen Schwingungen das größere Problem dar, die besonders in kritischen Drehzahlbereichen entstehen und dann ungemein nerven. Solche Effekte kann ein Waschmaschinenschrank reduzieren oder sogar ganz vermeiden.

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Waschmaschinenschrank: Vorteile

Zwei wichtige Vorteile bringt der Waschmaschinenschrank mit: die optimale Platznutzung und die Schwingungsdämpfung.

  • Platznutzung: In den meisten Bädern herrscht naturgemäße Enge, selbst in einem etwas größeren Bad können sich die Nutzer Besseres mit ihrem Platz vorstellen, als ihn mit Waschmaschine, Trockner, Wäschekörben und diversen Schränken für die Reiniger oder auch als Handtuchablage vollzustellen. Der Platz muss ohne Waschmaschinenschrank immer in der Breite genutzt werden, die Höhe bleibt leer. Das hebt nun der Waschmaschinenschrank auf, der gerade die Höhe über der Waschmaschine ausnutzt. Da die meisten Waschmaschinen Frontlader sind, erscheint diese Lösung optimal. Bei Topladern, die von oben befüllt werden, kann sich ein Waschmaschinenschrank als suboptimal erweisen.
  • Schwingungsdämpfung: Waschmaschinen sind heute sehr leise, weil die Gehäuse und die Lager der Motor-/Trommelwelle mit entsprechenden Materialien ausgezeichnet gegen Geräusche gedämpft werden können. Gegen Schwingungen ist jedoch kein Kraut gewachsen. Diese entstehen in ganz bestimmten, den sogenannten "kritischen" Drehzahlbereichen besonders stark, weil die entstehende Schwingung mit bestimmten Materialstrukturen interferiert, was wir Ihnen hier gern erklären könnten, wenn es dafür 20.000 Worte Platz gäbe und Sie so viel Interesse an mechanischer Physik hätten. Jeder kennt das vom Automotor (oder halt von der Waschmaschine), in einem bestimmten Drehzahlbereich entstehen viel stärkere Schwingungen. Auf Dauer würde dieser Drehzahlbereich übrigens zur Zerstörung des Materials führen, auch so bewirkt er das Entstehen von Unwucht. Diese Schwingungen setzen sich über den Fußboden fort, ein Waschmaschinenschrank fängt sie aber recht wirkungsvoll auf.

Alternativen zum Waschmaschinenschrank

sind entweder das oben beschriebene Untergestell, das preiswerter, aber auch nicht so vielseitig ist, oder an der Wand über der Maschine angebrachte Badschränke und unter der Maschine Schwingungsdämpfer.

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